Kleider aus China bestellen – Darauf müssen Kunden achten

Kein anderes Thema ist in der Online-Modewelt wohl so umstritten, wie der Kleiderkauf in China, insbesondere Hochzeitskleider und Abschlussballkleider. Die Angebote und Bilder sind verlockend, aber Zweifel sind berechtigt, denn meistens hat die Kundin keinen „direkten Draht“ zum Unternehmen und weiß nicht wirklich, wer oder was sich dahinter verbirgt. Eine unseriöse Abzocker-Firma oder einfach nur „schlechte Chinaqualität“? Wir klären ein wenig auf und worauf Sie achten sollten, wenn Sie  ein Kleid aus China bestellen möchten.

Schlechtes Deutsch und Google-Übersetzungen

Wenn Sie im Internet auf der Suche sind nach einem Hochzeitskleid, Abendkleid, Ballkleid oder etc., werden Sie früher oder später auf Angebote aus China stoßen. Das erkennen Sie schon ganz einfach daran, dass die Seiten in einem sehr schlechten Deutsch präsentiert werden. Entweder weil (in den meisten Fällen) einfach die katastrophalen Übersetzungen einer Übersetzungsmaschine kopiert und eingefügt wurden oder  das Unternehmen günstige Germanistikstudenten aus China engagiert hat. Daraus kann man schon ganz einfach schließen, dass die dahinter steckende Firma keinen großen Wert auf Qualität legt. Weder bei der Gestaltung ihrer Seite, noch bei ihrer Ware. Hier ist also Vorsicht geboten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Kommunikation genauso holprig ablaufen wird, wie sich die Seite selbst lesen lässt. Wer über keine guten Englischkenntnisse verfügt, kann sich nicht auf die Anweisungen, die er gibt, verlassen und läuft Gefahr ein falsches oder nicht zufriedenstellendes Produkt zu bekommen.

Keine direkte Kontaktperson

Neben der unverständlichen Übersetzungen und der daraus folgenden holprigen Kommunikation ist ein weiteres Manko, dass es keine wirkliche Kontaktperson gibt. Die Kundinnen können immer nur E-Mails schreiben, wobei sie in der Regel lange auf eine Antwort warten müssen. Kommt die Antwort, ist diese nur schwer zu verstehen. Achten Sie als Kundin also ganz besonders darauf, dass Sie einen persönlichen Ansprechpartner oder eine persönliche Ansprechpartnerin haben.
www.Traum-Kleider.com hat beispielsweise in ein eigenes, kleines Vertriebsbüro eingerichtet, damit das Unternehmen so nah wie möglich an den Kundinnen dran ist. Dadurch werden sprachliche Barrieren aus dem Weg geräumt und die Webseite täglich auf korrekte Angaben überprüft. Der Telefonsupport ist natürlich ebenfalls ein weiteres, großes Plus. Bei Fragen, Zweifeln und auch allen anderen Dingen, die einem als Kundin auf dem Herzen liegen, hilft der Telefonservice weiter.

Zusätzlich anfallende Kosten

Beachten Sie, dass Sie für jede Art von Ware, die Sie aus dem Ausland bestellen, noch Steuern für den Staat fällig werden! Diese sogenannte Einfuhrumsatzsteuer lässt sich aus unterschiedlichen Prozentsätzen berechnen. Es kommt ganz darauf an um was für eine Ware es sich genau handelt. Bei synthetischen Kleidern lässt sich verallgemeinert sagen, dass bis zu einem Warenwert von 150€ eine Steuer von 19% berechnet wird und ab 150€ sogar 2 x 19%, einmal die Einfuhrumsatzsteuer und einmal 19% als Zusatzaufschlag für synthetische Stoffe (z.B. Satin, Tüll, Taft, Chiffon). Im Zweifelsfall immer den Zoll selber kontaktieren!

AGB sorgfältig lesen

„Hiermit bestätige ich die AGB“ – Wir alle kennen die Checkbox am Ende eines Bestellvorgangs und doch lesen erschreckende 98% die ausgewiesenen AGB nicht, obwohl diese die Rechte und Pflichten beider Vertragspartner regeln. Dies gilt nicht nur für eine Bestellung aus China, sondern von überall her, auch in Deutschland! Viele Chinaseiten haben diese Checkbox gar nicht. Gerade dann sollten Kundinnen skeptisch werden. Ehrliche Seiten, die eine AGB haben um Kundinnen und das Unternehmen zu schützen, weisen auf diese hin mit der Bitte, diese zu lesen. Liest die Kundin diese nicht, kommt es später zu unschönen Überraschungen. Also bitte immer aufmerksam die AGB lesen, in denen viele Vorgänge wie z.B. Rücksendungen und etc., erklärt werden.

Reviews und Erfahrungsberichte aus dem Internet

Leider sind Reviews und Erfahrungsberichte aus dem Internet nicht immer glaubwürdig oder aber nur sehr einseitig beschrieben. Hat eine Kundin eine „schlechte Erfahrung“ gemacht, wird dies direkt subjektiv verbreitet. Es hat sich gezeigt, dass dies zu 89% Kundinnen sind, die die AGB nicht gelesen und sich nicht ausreichend informiert haben. Außerdem ist es auch so, dass leider die Kundinnen, die zufrieden sind, sich in den meisten Fällen nicht direkt an den Computer setzen und alles ins Netz stellen, wie verärgerte, die Ihren Unmut Luft machen wollen. Am besten schauen Sie  bei sozialen Netzwerken nach, ob das Unternehmen vertreten ist und wie die Seite so läuft.

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